Fachanwalt für Familienrecht

Die Bezeichnung Fachanwalt für Familienrecht ist ein Titel, der einem Rechtsanwalt nach einem Lehrgang und einer bestandenen Prüfung verliehen wird und dem Nachweis dient, dass dieser Rechtsanwalt über eine mehrjährige Erfahrung in diesem Bereich verfügt und gesetzlich verpflichtet ist, sich in dem Bereich des Familienrechts regelmäßig fortzubilden. Ein Fachanwalt für Familienrecht hat diese Fortbildungen gegenüber der zuständigen Rechtsanwaltskammer nachzuweisen.

Die Beauftragung eines Fachanwalts für Familienrecht gibt Ihnen daher die Sicherheit, dass der beauftragte Rechtsanwalt in diesem Rechtsgebiet über Erfahrung verfügt und sich regelmäßig über die Entwicklungen der Rechtsprechung der Familiengerichte und Neuerungen der Gesetzgebung fortbildet.

Das Honorar eines Fachanwalts für Familienrecht richtet sich bei einer Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) dem Honorar eines Rechtsanwalts, der keine Prüfung zum Fachanwalt für Familienrecht abgelegt hat.

Die Voraussetzungen zum Erwerb und Führen der Fachanwaltsbezeichnung sind in der Fachanwaltsordnung (FAO) geregelt.

Rechtsanwalt Hoerner ist seit seiner Zulassung als Rechtsanwalt im Familienrecht tätig seit 2012 Fachanwalt für Familienrecht.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Hauptseite von Hauptseite von Rechtsanwalt Hoerner aus Altona.

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An dieser Stelle finden Sie Links zu Kooperationspartnern oder assoziierten Webseiten von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Jan Hoerner.

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Rechtsanwälte und Juristische Portale

Rechtsanwältin Sabine Naefken
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Jan Hoerner
Kanzlei in der Museumstraße

Verkehrspsychologie

Dipl.-Psych. Kirsten Hoerner (Bad Buchau)

Formulare Ehescheidung (PDF-Dateien)

Formulare (PDF-Dateien)

Hier finden Sie Formulare, die Sie im Zusammenhang mit einer Ehescheidung benötigen. Ein Onlineformular zur Online-Übermittlung der wesentlichen Informationen die für die Beantragung einer Ehescheidung benötigt werden, finden auf der Seite Online-Formular Scheidungsantrag.

Um die Formulare Ehescheidung lesen und öffnen zu können, benötigen Sie ein Programm, mit dem Sie PDF-Dateien öffnen können. Ein solches Programm ist kostenlos erhältlich.

Vollmacht

Diese Vollmacht sollten Sie audrucken, unterschreiben und mit der Post an uns versenden. Während es ausreicht, viele Dokumente nur als Kopie vorzulagen, ist es oftmals notwendig, die Vollmacht im Original oder als beglaubigte Abschrift einzureichen. Deswegen bitten wir Sie, die Vollmacht im Original per Post zu übersenden.

Prozesskostenhilfe-Verfahrenskostenhilfe-Formular

Soweit Sie über nur geringe Einkünfte verfügen oder hohe Ausgaben haben, könnte es sein, dass Sie berechtigt sind, Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Hierfür bitten wir Sie, das Formular auszudrucken, auszufüllen und unterschrieben an uns per Post zu übersenden. Bitte füllen Sie das Formular vollständig und sorgfältig aus, da es ansonsten zu verzögerungen kommen kann. Die Angaben in dem Formular sind stets mit entsprechenden Nachweisen zu belegen (Kopie Gehaltsabrechnungen, Mietanpassungsmitteilung oder Mietvertrag, Leistungsbescheid nach dem SGB II usw.). Hier finden Sie weitere Informationen zur Verfahrenskostenhilfe.

Formular für den Versorgungsausgleich (Ehe)

Formular für den Versorgungsausgleich (Lebenspartnerschaft)

Diese Formulare benötigen Sie, um im Rahmen eines Ehescheidungsverfahrens Angaben über Ihre Versorgungsanwartschaften zu machen (Versorgungsausgleich)

Formular zur Festsetzung von Kindesunterhalt im vereinfachten Verfahren

Formular über Einwendungen gegen die Festsetzung von Kindesunterhalt im vereinfachten Verfahren

Mit diesen Formularen können Sie Kindesunterhalt im vereinfachten Verfahren geltend machen oder sich gegen die Geltendmachung wehren.

Formular Verbraucherinsolvenz

Mit diesem Formular können Sie die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens beantragen. Hierfür ist die Beratung einer geeigneten Stelle (Schuldnerberatung oder Rechtsanwalt) dringend anzuraten bzw. notwendig.

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Jan Hoerner

Honorar

Die Höhe der anwaltlichen Vergütung (Honorar) ergibt sich aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder aus einer Vergütungsvereinbarung. Vergütungsvereinbarungen sind immer möglich, soweit die Vorgaben der §§ 49b BRAO und 3a ff. RVG beachtet werden.

Eine Übersicht über die Kosten einer Ehescheidung, die aus den Kosten für den Scheidungsanwalt und Gerichtskosten bestehen, habe ich Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt: Kosten einer Ehescheidung

In gerichtlichen Verfahren dürfen die gesetzlichen Gebühren jedoch nicht durch Vergütungsvereinbarungen unterschritten werden (§ 49b Abs. 1 S. 1 BRAO), was etwa für Scheidungsverfahren vor dem Familiengericht gilt.

Vergütunsgvereinbarungen in einem Schdeidungsverfahren machen daher nur dann Sinn, wenn die gesetzlichen Gebühren nicht in einem angemessenen Verhältnis zu dem Aufwand stehen, der durch das Verfahren ausgelöst wird und höhere Gebühren vereinbart werden sollen. Dies dürfte regelmäßig nur dann in Betracht kommen, wenn auch umfangreiche Folgesachen (Unterhalt, Zugewinn, Vermögensauseinandersetzung usw.) verhandelt werden müssen.

Aus diesem Grunde sind Angebote, die etwa „Mindestgebühren“ oder „Niedrigstpreise“ im Zusammenhang (meist) mit Online-Scheidungen versprechen, irreführend, da selbige nur auf die ohnehin gesetzlich vorgeschrieben Gebühren verweisen, aber den Anschein erwecken, eine Scheidung sei besonders günstig. Das ist falsch.

Vielmehr gilt Folgendes: Soweit Sie keine schriftliche Gebührenvereinbarung mit einem Rechtsanwalt treffen, gelten immer die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG, die sich nach dem Gebührenstreitwert berechnen und bei jedem Rechtsanwalt identisch sind.

Der einzige Unterschied, der bei den gesetzlichen Gebühren entstehen könnte, besteht in den Fahrtkosten und Abwesenheitsgeldern, die sich aus der Tatsache ergeben, dass ein Gerichtstermin oder Scheidungstermin vor einem Familiengericht wahrzunehmen ist, welches weit entfernt von dem Kanzleisitz des Anwalts ist. Dass die Anwaltskanzlei weit entfernt von dem zuständigen Familiengericht ist, ist jedoch gerade bei sogenannten „Onlinescheidungen“ geradezu typisch.

Bedenken Sie bitte auch, dass Sie gegebenenfalls einen Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe haben.

Sprechen Sie mich gerne auf die Gebühren an!

Rufen Sie mich an, ich berate Sie gerne:

040 – 39 80 46 79 – 0

Rechtsanwalt Jan Hoerner
Museumstr. 31
22765 Hamburg

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Jan Hoerner

Verfahrenskostenhilfe

Sofern Sie nur über ein geringes Einkommen verfügen und kein (berücksichtigungsfähiges) Vermögen besitzen und daher nicht in der Lage sind, die Kosten eines gerichtlichen Rechtsstreites selbst zu zahlen, können Sie in Familiensachen Verfahrenskostenhilfe (VKH) beantragen. Verfahrenskostenhilfe ist nur ein andere Bezeichnung für Prozesskostenhilfe (PKH) und unterscheidet sich hiervon nicht.

Neben Ihren finanziellen Voraussetzungen für die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe prüft das Gericht, ob Ihr Antrag hinreichende Aussicht auf Erfolg hat. Hat Ihr Antrag keine Aussicht auf Erfolg, wird das Familiengericht auch bei Bedürftigkeit Ihren Antrag auf Verfahrenskostenhilfe ablehnen. Ein Scheidungsantrag hat immer Aussicht auf Erfolg, soweit die Scheidungsvorraussetzungen vorliegen.

Soweit die Voraussetzungen für die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe vorliegen, entscheidet das Gericht, ob Sie sich an den Kosten des Verfahrens zu beteiligen haben, was meist in Form einer Ratenzahlung an die Justizkasse erfolgt, wobei maximal 48 Monatsraten anfallen. Bei einem Einkommen in Höhe des Leistungssatzes nach dem SGB II können Sie davon ausgehen, dass Sie ratenfreie Verfahrenskostenhilfe erhalten und sich nicht an den Kosten des Verfahrens zu beteiligen haben. Verbessern oder verschlechtern sich Ihre finanziellen Verhältnisse innerhalb der nächsten vier Jahre, wird die Ratenenzahlung angepasst oder fällt weg.

Die Verfahrenskostenhilfe deckt die Kosten des eigenen Anwalts und die Gerichtskosten. Sollten Sie ein Verfahren verlieren, sind die Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts von der Verfahrenskostenhilfe nicht umfasst und müssen von Ihnen selbst getragen werden. Bei Scheidungen und Folgesachen werden die Kosten des Verfahrens jedoch in aller Regel gegeneinander aufgehoben, was bedeutet, dass die Beteiligten die eigenen Kosten, die ja von der Verfahrenskostenhilfe übernommen werden, selbst tragen müssen, so dass eine Erstattungspflicht regelmäßig nicht gegeben ist.

Verfahrenskostenhilfe wird nur für gerichtliche Verfahren gewährt und nicht für die außergerichtliche Tätigkeit eines Rechtsanwalts, die Sie selbst tragen müssen. Wenn Ihnen  dies nicht möglich ist, können Sie sich in Hamburg an die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) wenden. Wenn Sie nicht in Hamburg wohnen, können Sie gegebenenfalls Beratungshilfe beantragen.

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Weitere Informationen finden Sie auch über meine weitere Webseite:

http://www.rechtsanwalt-hoerner.de

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Verfahrenskostenhilfe nach dem FamFG

Nach § 78 Abs. 1 FamFG wird dem Beteiligten ein Rechtsanwalt seiner Wahl beigeordnet, wenn die Vertretung durch einen Rechtsanwalt vorgeschrieben ist. Wenn die Vertretung durch einen Rechtsanwalt nicht vorgeschrieben ist, wird dem Beteiligten ein Rechtsanwalt nach § 78 Abs. 2 FamFG nur beigeordnet, wenn wegen der Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage die Vertretung durch einen Rechtsanwalt erforderlich erscheint.

Nach § 114 Abs. 1 FamFG müssen sich die Beteiligten in Ehesachen und Folgesachen sowie in selbständigen Familienstreitsachen vor dem Familiengericht und dem Oberlandesgericht durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Dieser sogenannte Anwaltszwang gilt jedoch nicht für die übrigen Familiensachen (z. B. Abstammungssachen, Umgangsrecht oder Sorgerecht).

Der Bundesgerichtshof hat in einem Beschluss vom 23.06.2010 (Az. XII ZB 232/09) entschieden, dass die Beiordnung eines Rechtsanwaltes grundsätzlich dann notwendig ist, wenn ein bemittelter Rechtssuchender in der Lage des Unbemittelten vernünftigerweise einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt hätte. Hierfür ist grundsätzlich eine Einzelfallprüfung notwendig. Die Herausbildung von Regeln, nach welchen einem Beteiligten in einem bestimmten Verfahren ein Rechtsanwalt grundsätzlich beizuordnen ist, verbietet sich.

Sowohl wegen der Schwierigkeit der Rechtslage oder Schwierigkeit der Sachlage kann die Beiordnung eines Rechtsanwalts notwendig sein, wobei auch die subjektiven Fähigkeiten des betroffenen Beteiligten zu berücksichtigen sind. Soweit ein anderer Beteiligter durch einen Rechtsanwalt vertreten ist, kann dies ein Kriterium für diie Schwierigkeit der Sachlage und Rechtslage sein.

Ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe nach dem FamFG gegeben sind, ist daher individuell zu überprüfen.

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Jan Hoerner

Formular Scheidungsantrag

Formular Scheidungsantrag:

Das Formular Scheidungsantrag ermöglich Ihnen, mir die notwendigen Informationen zukommen zu lassen, die ich benötige, um einen Scheidungsantrag für Sie stellen zu können. Sollten Sie bestimmte Informationen nicht haben, rufen Sie mich bitte an, um zu klären, wie diese Informationen beschafft werden können.

Selbstverständlich vertrete ich Sie nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit.

Über den Sinn oder Unsinn eines Online-Scheidungsformulars kann man lange streiten. Wenn Sie es vorziehen, die notwendigen Informationen per E-Mail zu übermitteln, ist das Onlineformular für einen Scheidungsantrag sicherlich eine Hilfe, da Sie dort die Informationen eingeben müssen, die für einen Sacheidungsantrag notwendig sind und das Formular daher die Angaben abfragt, die Ihnen einen Rechtsanwalt anderenfalls persönlich stellen würde.

Für eine einvernehmliche Scheidung kann durch das Formular ein persönlicher Besprechungstermin vermieden werden.  Dennoch würde ich Ihnen empfehlen zumindest telefonisch Kontakt aufzunehmen, da die Folgen einer Ehescheidung vielschichtig sein können und gegebenenfalls Regelungsbedarf und Beratungsbedarf besteht, noch bevor der Scheidungsanwalt den Scheidungsantrag stellt.

Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie mich unter der Telefonnummer

040-39 80 46 79-0

an.

Ich berate Sie gern!

 www.rechtsanwalt-hoerner.de